Christlichdemokratische Volkspartei – CVP Schweiz

Die Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz (CVP Schweiz)  ist eine Regierungspartei in der Schweiz, die ihre politischen Wurzeln in einer konservativen Volksbewegung hat. Sie wurde 1912 als Schweizerische Konservative Volkspartei (KVP) gegründet, die Katholisch-Konservativen waren damit erstmals in einer formellen gesamtschweizerischen Organisation verbunden, die 1919 einen zweiten Sitz im Bundesrat erhielt.

In den schweizerischen Landessprachen heisst die CVP auf französisch Parti démocrate-chrétien (PDC), italienisch Partito popolare democratico svizzero (PPD) und rätoromanisch Partida cristiandemocratica Svizra (PCD)

 

Liste Bundesräte der CVP

Diese Politiker waren beziehungsweise sind als Bundesrat Mitglied der CVP:

NameGewähltRücktrittKantonGeborenGestorben
Leuthard, Doris14.06.2006AG10.04.1963
Deiss, Joseph11.03.199931.07.2006FR18.01.1946
Metzler Arnold, Ruth 11.03.199931.12.2003LU23.05.1964
Cotti, Flavio10.12.198630.04.1999TI18.10.1939
Koller, Arnold10.12.198630.04.1999AI29.08.1933
Egli, Alphons08.12.198231.12.1986LU08.10.192405.08.2016
Hürlimann, Hans 05.12.197331.12.1982ZG06.04.191822.02.1994
Furgler, Kurt 08.12.197131.12.1986SG24.06.192423.07.2008
Bonvin, Roger 27.09.196231.12.1973VS12.09.190705.06.1982
von Moos, Ludwig 17.12.195931.12.1971OW31.01.191026.11.1990
Bourgknecht, Jean17.12.195903.09.1962FR16.09.190223.12.1964
Lepori, Giuseppe16.12.195424.11.1959TI02.06.190206.09.1968
Holenstein, Thomas16.12.195420.11.1959SG07.02.189631.10.1962
Escher, Josef 14.09.195026.11.1954VS17.09.188509.12.1954
Cello, Enrico 22.02.194023.06.1950TI19.06.188923.02.1980
Etter, Philipp22.02.193419.11.1959ZG21.12.189123.12.1977
Musy, Jean-Marie11.12.191930.04.1934FR10.01.187619.04.1952
Motta, Giuseppa14.12.1911im Amt gestorbenTI29.12.187123.01.1940
Schobinger, Josef Anton17.06.190823.01.1911LU30.01.184927.11.1911
Zemp, Josef17.12.189117.06.1908LU02.09.183408.12.1908

Der Service public schafft Zusammenhalt

Heute hat die CVP den Medien ihr Positionspapier zum Service public vorgestellt. Die CVP setzt sich für einen qualitativ hochstehenden und effizienten Service public in allen Landesregionen ein. Er ist von zentraler Bedeutung für unsere Wirtschaft und ein wichtiges Mittel für den nationalen Zusammenhalt. Die Sicherung des Service public muss ein wichtiger Eckpfeiler staatlichen Handelns und staatlicher Verantwortung bleiben. Die Schweiz verfügt heute über einen im internationalen Vergleich guten und effizienten Service public. Die CVP will auch in Zukunft diese Qualität zum besten Preis.

Die acht wichtigsten Forderungen der CVP:

  1. Wir wollen einen starken und funktionierenden Service public!
 Der Service public ist wichtig für den nationalen Zusammenhalt der Schweiz und die Standortattraktivität im Vergleich mit anderen Ländern.
  2. Wir sagen Nein zur Initiative „Pro Service public“!
    Die Initiative schränkt die unternehmerische Freiheit der bundesnahen Unternehmen ein und schwächt deren Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit.
  3. Wir bekennen uns zu offenen und liberalisierten Märkten!
    Wo dies möglich ist, sollen private Firmen die Dienstleistungen des Service public in einem wettbewerblichen Umfeld erbringen.
  4. Wir gestehen der Post neue Geschäftsfelder zu!
    Die Post muss neue Aktivitäten entwickeln können, um ihre Grundversorgungsdienstleistungen wirtschaftlich zu erbringen. Wir unterstützen dies, solange der Wettbewerb in diesen neuen Feldern nicht verzerrt wird.
  5. Wir wollen faire Preise in der Telekommunikation!
    Die CVP verlangt, dass die Roaming-Kosten für Schweizer Konsumenten im Ausland drastisch gesenkt werden.
  6. Wir unterstützen die Energiestrategie 2050!
    Wir wollen die Energieeffizienz verbessern, erneuerbare Energien fördern und fossile Energien reduzieren. Zentral ist dabei die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, das heisst weniger Energieimporte und mehr einheimische Energie, um die Auslandabhängigkeit, zu reduzieren.
  7. Wir wollen eine starke Medienvielfalt in der Schweiz!
    Eine starke SRG ist die beste Garantie sich gegen die starke ausländische Konkurrenz zu behaupten und ein Garant für die sprachliche und kulturelle Vielfalt unseres Landes. Dazu gehören aber auch komplementäre private Radio- und Fernsehstationen und eine starker Printbereich.
  8. Wir sagen Nein zur „Milchkuhinitiative“!
    Die Finanzierung der öffentlichen Infrastrukturen und der darauf angebotenen Dienstleistungen hat im politischen Feinprozess zu geschehen. Radikalmassnahmen gefährden die Bundesfinanzen und den Zusammenhalt des Landes.